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Zusammenarbeit mit Indien

Online Meeting mit IndienMomentaufnahme eines online-Meetings

MINT Projekt mit dem Mayo College in Ajmer, Indien

Als Teil der nationalen Initiative "MINT Zukunft schaffen!" nahmen unsere beiden MINT-Beauftragten Steffen Haschler und Dr. Armin Rasche während der Corona-bedingten Schulschließung an einem internationalen Treffen des Goethe-Instituts, Neu-Delhi teil. Ziel ist, Schulklassen in Indien und Deutschland gemeinsam an MINT-Themen arbeiten zu lassen. Wir fanden mit dem geschichtsträchtigen Mayo College in Ajmer, Indien, eine tolle Partnerschule und in unserer Kollegin Aysa Spannagel eine innovative Kollegin, die das Projekt mit interessierten Schüler*innen der Klassen 8a, 8c und 8d umsetzte.

Mayo CollegeSchüler des Mayo-College präsentieren den Vorteil der Oberflächenvergrößerung beim Kauen

Nach einem Brainstorming und zwei produktiven und herzlichen Meetings mit den indischen Lehrkräften Pooja Ahlawat (Deutsch) und Paresh Mahawar (Biologie) war es am 23.4.21 so weit: Die beiden Schülergruppen und drei Lehrkräfte hatten eine erste Videokonferenz zum Kennenlernen. Jede/r stellte sich auf Deutsch bzw. Englisch vor.  Tennis, Videospiele, Basketball etc. erwiesen sich als verbindende Elemente. Wir bekamen auch eine kleine Einführung in Cricket, das in Indien auf Grund der britischen Kolonialzeit ein sehr beliebter Sport ist.

Der erste fachliche Teil schloss sich an: Mit Hilfe von Quadern demonstrierten und rechneten die Schüler des Mayo College die Wichtigkeit des Kauens vor. Teilt man einen großen Würfel in zwei kleinere Quader, so bleibt das Volumen gleich, aber die Oberfläche vergrößert sich. Die Oberfläche der Speisen vergrößert sich dramatisch, wenn sie gut zerkaut werden. So kann der Speichel sich besser mit ihnen verbinden, der Brei kann leichter geschluckt werden und die Enzyme im Speichel können bereits mit der Zersetzung der Stärke in die kleinere Maltose beginnen.

Das Gleiche demonstrierten Carla Kraft, Caleb Hennighausen und Adrian Y. Lee vom E.I. in der Folgewoche mit einem Modellexperiment mit Äpfeln: Ein halber Apfel am Stück weist nach einiger Zeit viel weniger braune Fläche aus als ein halber Apfel in zerkleinerter Form.  Weiterhin berichtete die Schülerin Sara Hofele, wie sie zu Hause mit einfachen Mitteln Butter herstellte und was wissenschaftlich dahintersteckt. In Indien ist es üblich, Butter zu Hause selbst herzustellen. Nun wurde es sportlich: Der Yogalehrer des Mayo College zeigte live mit einem Schüler einige Asanas, die für die Verdauung förderlich sind, z.B. Pawanamuktasana (übt Druck auf den Bauch aus und dehnt Rücken und Nacken) und Paschimottanasana (sitzende Vorbeuge), sowie Mayurasana - der einfache Pfau, der tatsächlich sehr schwierig ist! Außerdem wies er uns in die Grundzüge des Ayurveda ein, z.B. nicht direkt beim Essen zu trinken, denn das verdünnt die Verdauungssäfte.

Bei der 3. Videokonferenz präsentierten die E.I.lerinnen Nibha Bhargava, Carla Kraft und Sonja Schinnerer das Ergebnis einer Selbstbeobachtung: Welche Sinne und Organe sind bei der Nahrungsaufnahme auf welche Weise beteiligt? Warum verändert sich der Geschmackseindruck von Brot nach langem Kauen? Was essen Schüler des E.I. typischerweise zum Frühstück? Die Schüler des Mayo College stellten selbst erstellte Videos zum Stärkenachweis mit Jod sowie die Xantoproteinreaktion mit Salpetersäure vor. Nach den Präsentationen gab es die Gelegenheit für Austausch zum Gehörten.

Es war bis jetzt eine tolle Erfahrung, die dem fachlich-biologischen, kulturellen, sprachlichen und privaten Austausch zwischen den Lernenden und Lehrenden förderte. Fortsetzung folgt!

Aysa Spannagel und Steffen Haschler

"Die E.I.rrenanstalt" oder "Nicht ohne meine Schwimmnudel!"

OSt-Theater 2021

Drei Tage in der „E.I.rrenanstalt“ konnten viele Zuschauer vom 30.06 bis zum 02.07 von der Theater-AG des Englischen Instituts beobachten. Basierend auf der Kurzszenensammlung „Mr. Pilk’s Irrenhaus“ von Henry Pilk entstand die „E.I.rrenanstalt“.  

Nach monatelanger Unsicherheit über die genaue Form der Aufführung, ob nun digital oder direkt vor Publikum, konnte das Stück tatsächlich vor in Abstand sitzendem Publikum aufgeführt werden. Die einzelnen absurden Szenen, durch die die Zuschauer gekonnt von Isabel Jürgens, Lars Kolb und Daria Svetlova geführt wurden, sorgten immer wieder auf`s Neue für Spannung.  – Dieses Stück bot eine Vielzahl an abstrusen Vorkommnissen.  Ob sie nun von einem gelangweilten Paar, dessen Wohnung von einem Cowboy übernommen wird, einem Patienten dessen Ohrwurm Eier legt, von zwei Spionen, die über ihren eigenen Code verzweifeln oder einer männermordenden Nymphomanin handelten, das Ende jeder Szene war immer eine Überraschung und ließ den Zuschauer oft mit mehr Fragen als Antworten zurück.

All dies kam zustande, da die Regisseurin und Leiterin der Theater-AG, Kerstin Kulozik sich im September 2020 entschied, trotz der noch sehr angespannten Corona Lage die AG fortzuführen mit dem festen Vorsatz, auf jeden Fall ein, wie auch immer geartetes Ergebnis zu bekommen. Geprobt wurde durchgehend unter Einhaltung des Mindestabstands, der mithilfe von Schwimmnudeln gewährleistet wurde, mit Masken und durchgehend stufengetrennt sowie teilweise online. Dieses Szenenstück eignete sich hervorragend dafür und war auch genau deswegen ausgesucht worden.

Das Stück schaffte es, Zuschauer aller Altersgruppen anzusprechen und sowohl die Umsetzung als auch die Schauspieler wurden hoch gelobt. Die anfangs noch streng limitierten Karten waren an jedem Abend ausverkauft.

Die Theater-AG des Englischen Instituts wird auch nächstes Jahr unter der Leitung von Frau Kulozik stattfinden, halten sie sich also auf dem Laufenden!

Anna Wiese  und Micah Hilgert, K2

Kleines Kästchen - Große Wirkung

CO2-AmpelCO2-Ampel

Rückblende in den Herbst 2020: Die Aufregung war groß. Die Schließung der Schulen stand im Raum, es war völlig unklar, wie es kommen und wann es einigermaßen geordnet weitergehen wird.
Allerdings war auch klar: Wenn es mit dem Präsenzunterricht wieder losgeht, müssen wir vorbereitet sein. Die Vorgaben waren nach wie vor Lüften, Masken tragen und Abstand halten. Aber was konnten wir darüber hinaus noch tun, um Unterricht unter Coronaeinfluss zu ermöglichen.
Zu Testzwecken haben wir zwei Luftreinigigungsgeräte angeschafft und im Unterricht probehalber in verschiedenen Klassenräumen in Betrieb genommen. Sie erwiesen sich aus vielerlei Gründen als völlig unpraktikabel und waren im Unterricht nicht einsetzbar.
Wir haben uns weiter umgeschaut und sind schließlich auf CO2-Messgeräte gestoßen – offiziell Luftqualitätsmonitor genannt. Diese kleinen Geräte dienen zur Luft- und Klimaüberwachung und messen die aktuelle CO2- und Aerosolkonzentration in der Raumluft. Sie sind mit einer simplen optischen Ampelfunktion versehen und so leicht zu bedienen und einzusetzen. Die angezeigten Ampelwerte fördern ein optimales Lüftungsmanagement. Die CO2-Ampeln wurden bis zum Wiederbeginn des Präsenzunterrichts im Frühjahr 2021 in allen Klassenräumen unserer Schule installiert und erleichtern nun die Wahrnehmung der Luftqualität und das Ergreifen der entsprechenden Maßnahmen (Lüften, Durchzug) immens.
Und das Gute daran ist: Die kleinen „Dinger“ sind auch nach Corona nützlich. Denn sie zeigen auch dann zuverlässig an, wenn in Mathematik- oder Lateinarbeiten die Köpfe zu sehr „rauchen“ und es für die Denkarbeit dringend geboten ist, alle Fenster zu öffnen und frische Luft hereinzulassen.


Dietmar Schmid

 

Hier ein Text zu den CO2-Ampeln aus Schülersicht:

CO2-Ampeln - Die Manager unserer Luft 

Vielen von euch ist sicherlich bereits aufgefallen, dass unsere Schule aufgrund der aktuellen Situation mit Corona seit den Osterferien in jedem Klassenzimmer CO2-Messgeräte montiert hat. Das ist prima, denn sie bringen uns ein Stückchen mehr Sicherheit zurück. Doch wie funktioniert so eine CO2-Ampel genau und warum ist sie so wichtig? 

Wenn sich viele Menschen in einem geschlossenen Raum aufhalten, steigt das Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Denn wie wir mittlerweile alle wissen, wird das Virus unter anderem und vor allem über Aerosole in der Luft übertragen und genau das soll unsere CO2-Ampel verhindern, denn sie warnt uns, wenn die Schwellenwerte überschritten werden. Leuchtet die CO2-Ampel grün ist klar: Kein Problem, das Infektionsrisiko ist gering, keine Maßnahmen sind erforderlich, volle Konzentration auf den Unterricht!

Sobald die Ampel aber auf gelb wechselt, muss gelüftet werden. Meist haben die Schüler*innen die Ampel gut im Blick und bitten dann die Lehrerin und den Lehrer, die Fenster und Türen zu öffnen. Alarmstufe Rot - wenn die Ampel diese Stufe erreicht, weil die Warnstufe, übersehen wurden, ist die Lufthygiene absolut inakzeptabel und es muss sofort gelüftet werden.

Damit dies nicht allzu oft eintritt, sollte es in jeder Klasse einen „Ampel-Dienst“ geben. Da die Ampel nämlich keine akustischen Warnsignale von sich gibt, ist ein wachsamer Blick auf diese sehr wichtig. Ich selbst war sehr erstaunt, wie unerwartet schnell die Ampel auf gelb wechselt, obwohl man denkt, dass die Luft in Ordnung ist. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir an unserer Schule eine CO2-Ampel haben, denn so muss man sich weniger Sorgen um die Gesundheit machen, da sie das Infektionsrisiko verhindert. Schade, dass nicht alle Schulen so einen „Manager der Luft“ haben, denn ein hoher CO2-Gehalt in der Raumluft erhöht nicht nur das Infektionsrisiko, sondern verschlechtert auch die Konzentrationsfähigkeit! Also, liebe CO2-Ampel, wir brauchen dich auch nach der Pandemie!

                                                                                                                         

Julius Schmidt, Kl. 09a

Erfolge beim Fremdsprachenwettbewerb

SchülerKatharina und Amelie mit ihren Urkunden

Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2021

Die Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat nun schon eine längere Tradition am Englischen Institut. Vier Sprachen - Englisch, Französisch, Spanisch und Latein - werden an unserer Schule unterrichtet, und jedes Jahr melden sich sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb Fremdsprachen an, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sich mit anderen zu messen und etwas über die Sprache und Kultur eines anderen Landes zu erfahren.

In diesem Jahr haben Katharina Gehlen (Englisch) und Amelie Eska (Französisch) aus der Klasse 9b erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Nachdem sie ein selbst gedrehtes Video eingereicht hatten, standen am Wettbewerbstag verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Lesen, Schreiben, Hören und Landeskunde auf dem Programm. Katharina hat am Ende einen hervorragenden 1. Landespreis gewonnen, und wir gratulieren beiden Schülerinnen herzlich zu ihrem Erfolg.

Cordula Zelezny (Fachbeauftragte Englisch)

Die E.I.rrenanstalt

Plakat

Eine Produktion der Mittel- und Oberstufen Theater-AG unter der Leitung von Kerstin Kulozik

Niemand hat die Absicht ein Corona-Stück zu inszenieren! Nein, wirklich niemand?!

Man muss völlig von Sinnen, völlig irre, ja ganz und gar wahnsinnig sein, wenn man seinen theatralen Weg durch das Labyrinth der strengen und sich ständig ändernden Corona-Regeln sucht und dabei immer wieder vor der Erkenntnis steht sich im Spiegelkabinett des (Corona-)Lebens, des Alltäglichen ver-irrt zu haben.

Die Vielfalt des Lebens (er)fanden wir in der Vielfalt der Möglichkeiten des Probens. Ob streng jahrgangsgetrennt in separaten Räumen in Präsenz, im Freien natürlich unter Einhaltung des Mindestabstands und wechselnd mit und ohne Maske oder digital mit passgenau zugeschnittenen Probenpaketen, welche wir, die Schauspieler, frei Haus geliefert bekamen. Corona hat uns nicht lahmgelegt, sondern beflügelt neue Wege zu gehen.

Schüler

Auf dieser Basis und stets mit Schwimmnudeln bewaffnet entwickelte sich unser Stück „Die E.I.rrenanstalt“, unsere Version des Stücks „Mr. Pilk’s Irrenhaus“ des britischen Nonsens-Autors Ken Campbell. Die Welt eine einzige Irrenanstalt, ein Konstrukt in dem man man selbst sein darf, in dem man sich gehen lassen, darin „irr“ sein kann. Und der Mikrokosmos „Schule“, eine (Bildungs-)Anstalt mit Potential zur eigenen Entfaltung? Die irre, wahnwitzige Situation als Chance für Neues und (Un-)Mögliches?

Was machen Sie, wenn ein fremder Cowboy plötzlich behauptet, Ihr Haus wäre sein Haus? Was, wenn Sie im Restaurant eine Suppe mit der Socke des Obers serviert bekommen? Ab wann ist der Tisch kein Tisch mehr, wenn man seine Beine kürzt? Und ist eine zugenähte Unterhose eine Handtasche? Wie begegne ich geplatzten Träumen?

„Was ist Wirklichkeit in diesem Spiegelkabinett?“

SchülerSchüler

Alle Figuren in dieser Serie von Minidramen versuchen verzweifelt das Groteskeste, das ihnen jemals erschien, zu bewältigen: ihr eigenes Leben.

Wir laden alle herzlich ein in unsere „E.I.rrenanstalt“! Alle hereinspaziert!

Die Aufführungen finden Mittwoch, den 30.06.; Donnerstag, den 01.07, sowie Freitag, den 02.07.21 jeweils um 19:30 Uhr statt. 

Aufgrund der strengen Hygieneregeln müssen die Tickets vorab über folgenden Link reserviert werden.

https://outlook.office365.com/owa/calendar/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!/bookings/

Bei weiteren Fragen können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen über unsere E-Mail Adresse :

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