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1 Jahr - 1 Land: Kolumbien

Schule für Straßenkinder

Einladung zum Vortrag "Schule für Straßenkinder – ein Projekt in Kolumbien" 

Prof. Dr. Manuela Welzel-Breuer, Dr. Elmar Breuer und Prof. Dr. Hartwig Weber berichten über ihre Arbeit in Kolumbien.

Einer der Initiatoren des deutsch-kolumbianischen Projekts "Patio 13 – Schule für Straßenkinder" Projekts ist Hartwig Weber, Professor für Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ehemals “Entwicklungshelfer” im Erziehungsministerium Kolumbiens. Die Idee des Projekts besteht darin, Straßenkindern interessante Bildungsangebote zu unterbreiten und ihnen dadurch neue Lebensperspektiven zu eröffnen. Um dies zu erreichen, reisen Elmar Breuer, Lehrer am E.I., und Manuela Welzel-Breuer, Professorin für Physik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, seit über 15 Jahren in die Nähe der Millionenstadt Medellín, wo sie mit kolumbianischen Lehramtsstudierenden Konzepte entwickeln, mit denen Straßenkindern Erfahrungen und Verständnis einfacher physikalischer Phänomene ermöglicht werden können.

Für ihre Arbeit wurden Elmar Breuer und Manuela Welzel-Breuer im März 2015 mit dem Georg-Kerschensteiner-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.

Interessierte sind herzlich zum dem Vortrag am Donnerstag, 21.2.19, um 19 Uhr im Alten Wintergarten des E.I. eingeladen!

Besuch im Racket Center Nussloch

Dr. ZimmermannDr. Zimmermann während des Vortrags

Berufsorientierung im Racket Center Nussloch

Am Donnerstag, den 24.1.2019, machte sich der 4-stündige Sportkurs im Zusammenhang mit der – im Bildungsplan verankerten – Berufsorientierung auf den Weg zum Racket Center, um erste Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsfelder im Sport zu bekommen. Im Rahmen des aktuellen MLP Cups – eines ATP Tennisturnieres – wurden die Schülerinnen und Schüler von Dr. Zimmermann in einem zweistündigen Vortrag auf die Zeit nach der Schule vorbereitet. Bei seinem Vortrag achtete der Leiter des Racket Centers darauf nicht nur über die Sachgebiete des Sports zu informieren, sondern auch über die Bedeutung unterschiedlicher Kompetenzen im Beruf allgemein. Hier entwickelten sich teils sehr interessante Diskussionen, beispielsweise über die Wichtigkeit von fachlicher im Vergleich zu sozialer Kompetenz. Im weiteren Verlauf der Präsentation ergaben sich immer wieder Gespräche, vor allem auch über die „11 Dinge, die du in der Schule nie lernen wirst“ (Bill Gates).

Nachdem der Vortrag beendet war, gingen die E.I.-ler in der Kantine des Racket Centers zum wohlverdienten Mittagessen. Die restliche Zeit war allen Anwesenden selbst bestimmt. Einige nutzen die Gelegenheit zum selbständigen Sporttreiben bei Badminton, Tischtennis oder Squash, während andere den angehenden Weltklassespielern beim Tennisturnier zuschauten. Insgesamt war es ein rundum interessanter und aufregender Tag, der für viele Schülerinnen und Schüler sowohl grundlegende Informationen über das spätere Berufsleben bot, als auch vertiefte Einblicke in das weite Berufsfeld Sport.

Das Englische Institut bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihre freundliche und hilfsbereite Unterstützung sowie bei Dr. Zimmermann für einen sehr gelungen Berufsorientierungstag.

Steffen Ganns

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

SoR Logo

Tage gegen Rassismus

Höhepunkt und sichtbarer Ausdruck unserer Arbeit als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind unsere jährlichen „Tage gegen Rassismus“, die immer Ende Januar, dieses Jahr in der Woche vom 28. Januar, in Verbindung mit dem Gedenktag für die Opfer von Gewalt und Terror während des Nationalsozialismus stattfinden. Hier werden von der SMV Gemeinschaftsaktionen (Flashmob, Finger-/Handabdruck gegen Rassismus u. ä.) organisiert und im Unterricht wird in vielen Fächern an das Thema angeknüpft.

Bereits seit einigen Jahr können die Schüler*innen und Besucher*innen unserer Schule jeden Tag beim Betreten des Schulhauses einen „Schritt gegen Rassismus“ machen. Denn die erste Stufe, die in unserem Schulhaus ins Foyer führt, ist mit diesem Schriftzug gekennzeichnet. Dies ist das erste symbolisch sichtbare Zeichen, dass das E. I. seit 2008 „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist. Wir sind seitdem Mitglied in einem bundesweiten, vom Bundespräsidenten unterstützten Netzwerk von Schulen, die sich der Arbeit gegen Rassismus und Ausgrenzung und für Toleranz, Gleichstellung und Courage im Umgang mit Ungleichbehandlung verschrieben haben.

Diese Arbeit zeigt sich in vielfältigen unterrichtlichen sowie schulübergreifenden Projekten und ist inhaltlich verknüpft mit unserem Engagement in der Gemeinschaft der UNESCO-Projektschulen und im Rahmen unserer Aktionen zu „1 Jahr – 1 Land“. Hier wagen wir an ganz vielen Stellen den Blick über den Tellerrand und aus der Schule hinaus, um unseren Schüler*innen die Möglichkeiten zu geben, Anderes und Fremdes kennenzulernen, damit umzugehen und es so zu verstehen und schätzen zu lernen. Hierbei arbeiten wir auch mit vielen außerschulischen Partnern wie dem Dokumentationszentrum für Sinti und Roma oder dem Interkulturellen Zentrum hier in Heidelberg zusammen.

Um die Wichtigkeit dieser Arbeit zu unterstreichen, hat unser Schulträger, das Kolping-Bildungswerg Württemberg e. V., seit einigen Jahren die Landeskoordination der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ übernommen und unterstützt so alle Netzwerkschulen inhaltlich und in allen organisatorischen Fragen.

Dietmar Schmid

Neues Profilfach

IMP

IMP - Informatik, Mathematik, Physik

Neben Spanisch und NWT bieten wir unseren Schüler*innen ab dem Schuljahr 19/20 das Fach "IMP" an.

IMP steht für "Informatik-Mathematik-Physik" und bietet die Möglichkeit, die Technik und Prinzipien hinter den Kulissen unserer digitalen Welt zu verstehen. Hauptziel des IMP-Unterrichts ist es, die Schüler*innen in ihrer digitalen Mündigkeit zu stärken.

Mit dieser Mündigkeit sind die jungen Menschen in der Lage, die Auswirkungen technischer Entwicklungen auf ihren Alltag abzuschätzen und sie für sich und unsere Gesellschaft gewinnbringend zu nutzen.

Fächerübergreifende Projekte sind am E.I. die Grundlage des neuen Fachs IMP. Damit vernetzen wir die drei Fächer Informatik, Mathematik und Physik und bringen sie in einen erfahrbaren und verstehbaren Zusammenhang.

Die Mathematik liefert nötige Grundlagen (u.a. Logik, Verschlüsselung), die Informatik die technische Umsetzung (u.a. Codierung, Algorithmen) und die Physik die praktische Anwendung (u.a. Datenübertragung, Messvorgang).

Genauso wichtig wie diese Wissensvermittlung ist die Wesensvermittlung. Ganz nach dem Jugend hackt-Motto "Mit Code die Welt verbessern" werden auch der Datenschutz und ethische Fragen diskutiert, die sich beim Einsatz von künstlicher Intelligenz, der fortschreitenden Automatisierung oder bei Big Data einfach stellen.

Zudem werden wichtige Konzepte wie Open Data, Open Educational Resources (OER) und Free and open-source software (FOSS) eingeführt und außerschulische Lernorte wie das Begeisterhaus mit einbezogen. Wir nutzen kollaborative Software wie Git und Teams.

Steffen Haschler

AFS

Ein Schul(halb)jahr im Ausland mit einem Stipendium der Metropolregion Rhein-Neckar ...

ein Schuljahr im Ausland bietet viele Chancen: Jugendliche lernen eine neue Sprache, entdecken ein neues Land und erwerben schon früh interkulturelle Kompetenz – eine Schlüsselqualifikation in der globalisierten Welt. Doch wer ein Auslandsjahr plant, dem stellen sich viele Fragen: Wann sollte ich das Austauschjahr einplanen? Was kostet ein Auslandsaufenthalt und welche Leistungen bietet uns eine Austauschorganisation? Welche Programme (drei bis zwölf Monate) und welche Stipendien gibt es?

... oder Gastfamilie werden?

Wer die Welt kennenlernen möchte, der muss nicht in die Ferne reisen: Auch im eigenen Zuhause kann man mit einem internationalen Gastschüler ein Schuljahr lang eine andere Kultur entdecken. Ob Latino-Musik im Kinderzimmer oder Sushi-Kurs am Küchentisch, Gastfamilien erleben jeden Tag Neues und Erstaunliches mit ihrem Austauschschüler.

Doch was umfasst eigentlich ein Gastfamilienprogramm? Wer kann Gastfamilie werden? Und welche Aufgaben kommen als Gastfamilie auf mich zu?

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