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Europäisches Parlament Straßburg

Schüler

Die von uns als GFS selbst organisierte Exkursion mit dem Gemeinschaftskunde-Leistungskurs zum Europäischen Parlament in Straßburg war ein einmaliges Erlebnis. Von einer Einsicht in die tägliche Arbeit der Abgeordneten, über ein Mittagessen in der Innenstadt, bis zu einer spannenden Plenumsdebatte war unser Tag in einem der bedeutsamsten EU-Organe ein voller Erfolg. Das Gespräch mit Evelyne Gebhardt, einer Abgeordneten der SPD, war inspirierend und informativ, da man sich in die Arbeitsatmosphäre im Parlament sowie die Alltagssituation gut hineinversetzen konnte. Wir diskutierten über Gleichstellungspolitik, den Einfluss rechtsnationaler Parteien im Parlament und die alltägliche Arbeit eines Abgeordneten. Ein weiteres Gespräch mit Romeo Franz von den Grünen war motivierend und mitreißend und hat unsere junge Generation entsprechend angesprochen.  Mit ihm diskutierten wir über das Thema Alltagsrassismus, Minderheitendiskriminierung und Jugendaktivismus. Besonders beeindruckend war einerseits das Parlamentsgebäude an sich, sowie dessen einzigartige Architektur und die des Plenarsaals. Die Atmosphäre der Plenumsdebatte reflektierte nur zu einem kleinen Teil unsere bisherigen Erfahrungen mit Unterrichtsdebatten, hat unsere Erwartungen übertroffen und die Freude zur Diskussion geweckt. Wir danken dem Freundeskreis des E.I.s für diese tolle Erfahrung und die Mitfinanzierung am Ausflug.

Ruth Albert, Sophia Engel (K1)

Christin Köpp

Arbeit unserer Medienscouts im ZDF

ZDF-WISO-Beitrag

Über die erfolgreiche Arbeit unserer Medienscouts wurde ganz aktuell im ZDF-Magazin "WISO" berichtet. Den gesamten Beitrag finden Sie hier.

Tage gegen Rassismus mit Courage

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Integrationstalk am Englischen Institut Heidelberg

Im E.I. fand im Rahmen der „Woche ohne Rassismus mit Courage“ mit aktiven Mitgliedern des Vereins „Chancen gestalten e. V. “ ein Integrationstalk zum Thema „Reale und gelebte Integration in Heidelberg“ statt. Kenza Dindar (10b) und Manuel Rechsteiner (K2) vom SMV-Organisationsteam moderierten die Veranstaltung vor erfreulich vielen interessierten Zuschauer*innen. Eingeladen waren dazu verschiedene Mitglieder des Vereins „Chancen gestalten“, die die Aktivitäten der Gruppierung rund um die Integration von Flüchtlingen anschaulich und hautnah darstellten.

Nach einer kurzen Einführung durch die Moderatoren eröffneten zwei Poetry Slammer, Carro Göbel und Sven Timpe, den Abend. Sie trugen den Slam „Verantwortung“ vor, der sich gegen Rassismus richtet und zum Nachdenken anregte. Danach wurden verschiedene Statistiken über Migration vom Vorsitzenden des Vereins „Chancen gestalten“ Daniel Steegmaier in einer PowerPoint-Präsentation gezeigt. Im Anschluss wurde von ihm die Tätigkeit von „Chancen gestalten“ vorgestellt. Die Vision des Vereins ist ein gesellschaftliches Miteinander zwischen Geflüchteten und Ortsansässigen. Dies soll gefördert werden durch Eins-zu-Eins Mentoring, bei dem es einen lokalen Mentor gibt, der den Mentee (den Geflüchteten) unterstützt und fördert. Der Verein trägt darüber hinaus auch zur politischen Bildung bei, indem er über Asylrecht aufklärt, so Steegmaier. Nach jedem Programmpunkt gab es die Gelegenheit für das Publikum, Fragen zu stellen. Dies wurde auch ausführlich genutzt. Bei einer Fragerunde kam die Frage auf, warum man die Geflüchteten als Mentees bezeichnet und so scheinbar diskriminiert. Als Antwort wurde klar gemacht, dass „Mentee“ zum Wort Mentor gehört und daher nicht diskriminierend gemeint ist, weil es nur so viel wie der Geförderte bedeutet.

Zur Entwicklung des Vereins wurde gesagt, dass er 2015 in Heidelberg gegründet wurde. Die wichtigsten Kooperationspartner sind die Johannes-Gutenberg-Schule in Heidelberg und die hiesige Caritas. Diese beiden Einrichtungen stellen immer wieder den Kontakt zwischen „Chancen gestalten“ und Flüchtlingen, die hier in Heidelberg ankommen, her. Zudem wurde gesagt, dass 1500 Geflüchtete im Patrick-Henry-Village untergebracht sind, weil dort eines der Erstaufnahmelager des Landes Baden-Württemberg besteht und die Flüchtlinge von dort aus verteilt werden. Die Stadt Heidelberg selbst hat ca. 450 Flüchtlinge aufgenommen und in mehreren Stadtteilen in kleineren Unterkünften untergebracht, da die Unterbringungen in Sporthallen und Zelten vermieden und so auch die Integration erleichtert werden soll.

Im Anschluss daran wurde vorgestellt, was der Verein sonst noch bietet. Der Verein ist verantwortlich für eine Ausbildung zum/zur Mentoring-Koordinator*in. Die Personen, die sich bereit erklären, eine Mentor*innenfunktion zu übernehmen, müssen ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und verpflichten sich für ein Jahr. Sie werden während ihrer Tätigkeit von „Chancen gestalten“ begleitet. Der Verein organisiert vier Seminartage für die Mentoren*innenausbildung und eine monatlich Supervision.
Vorgesehen ist, dass sich Mentor*in und Mentee in dem Betreuungsjahr einmal in der Woche zu gemeinsamen Aktivitäten und zur Besprechung und evtl. der Lösung von anstehenden Problemen treffen.

Es gibt verschiedene Teams innerhalb des Vereins. Das Eventteam, vertreten durch Hannah Pandikow, kümmert sich um das Vereinsevent und Gemeinschaftsaktionen für Mentoren*innen und Mentees und um Spendenaktionen. Das Team für Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung des Vereins nach außen, mit den Social Medias, der Website und Werbeinitiativen. Das Team Politische Bildung hält Vorträge, leitet Diskussionsrunden und betreibt Infostände. Der Verein bietet so auch  Seminare zu den Themen Kultursensibilisierung, Asylrecht und Flucht und Psyche an.

Zuletzt kamen die Geflüchteten Abbas und Walid  zu Wort und die Aufmerksamkeit des Publikums war ganz bei ihnen. Walid kann sich vorstellen, hierzubleiben und fühlt sich integriert. Er versteht sich gut mit dem Mentor, sie waren bereits beim Friseur, essen, beim Sport, haben zusammen gekocht. Abbas hat durch die Zusammenarbeit mit seinem Mentor sein Deutsch verbessert und viel über Deutschland und das Alltagsleben hier gelernt. Trotzdem kann er sich vorstellen, auch wieder in sein Heimatland zurückzukehren, wenn es möglich ist.

Der Abend war sehr informativ, da viel über praktizierte Integration in Heidelberg informiert wurde. Besonders interessant fanden viele aus dem Publikum das Interview mit den Geflüchteten.

Tristan Förderer, 10a, Dietmar Schmid




Schach 2.0  
   
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Im Vorjahr noch ganz klein und schon jetzt ganz groß: Schach 2.0 – Ein Musical des Unter- und Mittelstufenchors

Schon wenige Wochen nachdem der Unterstufenchor im letzten Schuljahr das Grusical "Geisterstunde auf Schloss Eulenstein" aufgeführt hatte, begannen die Schüler*innen, unter der Leitung von Nicolas Schwarzer, Ideen für ein neues Projekt zu sammeln. Mit "Schach 2.0 - Schwarz oder weiß, du musst dich entscheiden" brachte der inzwischen auf 31 Kinder angewachsene Unter- und Mittelstufenchor schon vier Monate nach Schuljahresbeginn, am letzten Donnerstag ein Musical auf die Bühne, das thematisch für die parallel stattfindende Woche gegen Rassismus und für Courage stand.

„Alles scheint in bester Ordnung, doch es ist mächtig was faul im Staate der Weißen: Erst revoltieren die Bauern und jetzt stehen auch noch die Schwarzen an der Grenze. Revolution und Krieg! Keine leichte Zeit für die weiße Königin und ihren Göttergatten. Doch sie hat eine Idee: Wozu hat man eine Tochter, wenn nicht, um sie politisch geschickt zu verheiraten?“

Nach Motiven aus Georg Büchners „Leonce und Lena“ standen neben Krieg oder Frieden, Machtdemonstration und Zwangsheirat auch der Überwachungsstaat im Vordergrund des Musicals. Dabei war am Morgen der Aufführung plötzlich ganz unklar, ob der Musical-Abend wie geplant stattfinden kann, da eine der Darstellerinnen für die Hauptrollen kurzfristig erkrankte. Schnell verbreitete sich die Nachricht unter den Kindern des Unter- und Mittelstufenchors, die noch vor der ersten Stunde aufgeregt Herrn Schwarzer im Lehrerzimmer aufsuchten. Glücklicherweise konnte im Laufe des Vormittags schnell Ersatz gefunden werden, sodass am Abend, pünktlich um 19 Uhr, die großen Glastüren des neuen Wintergartens für die Zuschauer geöffnet werden konnten. Diese erwartete ein aufwändig gestaltetes Bühnenbild im Schachbrettmuster, das Frau Schwab mit ihrem Kunstkurs in den letzten Wochen erstellt hatte und ein großes Fingerfood-Buffet mit Schwarz-Weiß-Gebäck, Schaumküssen und zum Thema Schach verzierte Kuchen und Torten.

Nach einer knapp 60minütigen Vorstellung endete das Musical unter tosendem Applaus der Zuschauer, die den neuen Wintergarten bis auf den letzten Platz ausfüllten, mit einem Ausbruch des jungen Liebespaars, Zero und Luna, aus einer streng geregelten Welt. Doch das Streben nach Freiheit gelingt nicht allen Figuren: Die Königin behält ihr Rollenmuster bei und Valerio und die Amme tauschen die Aussicht auf Freiheit für ein Leben in Luxus ein. Allesamt Umstände, die den Zuschauer auch nach der Vorstellung noch zum Nachdenken anregen sollen.

Durch die eingenommenen Spenden des Vorjahres und die Unterstützung des Freundeskreises des Englischen Instituts war es möglich, einerseits mit der Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg einen professionellen Partner für die Inszenierung des Stücks zu engagieren und andererseits auch in eine aufwändigere Bühnenausstattung zu investieren.
Ebenfalls neu in diesem Schuljahr war die musikalische Unterstützung durch das Orchester und die Big Band des E.I.s unter der Leitung von Wolfang Schulz sowie das Mitwirken des Oberstufenchors.

Ein großes Dankeschön geht ebenso an das Team um Erika Baumgart, die zusammen mit vielen helfenden Eltern des Unter- und Mittelstufenchors den Gestaltungsprozess begleitet haben sowie den Einsatz der Technik AG.

Nicolas Schwarzer

Kunst in Köln

Architekt Peter ZumthorBruder Klaus KapelleArchitektur in KölnKölner Dom

Studienfahrt im September 2019

Seit Ende des letzten Schuljahres befassen wir uns im Kunstkurs von Frau Schwab mit den Bauten des Schweizer Architekten Peter Zumthor (*1943), der als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Architekten gilt. Berühmt wurde er mit der Therme in Vals, dem Kunsthaus Bregenz oder dem Kolumba-Kunstmuseum in Köln.

Zumthor beschreibt sein Architekturverständnis so: „Wenn Konstruktion, Funktion und Schönheit zusammenfallen, wenn sich alles so zusammenfügt, dass sich das Einzelne nicht mehr herauslösen lässt, dann stimmt ein Bau, dann hat ein Haus die Qualität eines Werkzeuges, ist damit also ein Ding, dessen Form uns selbstverständlich ist." Sein Stil ist minimalistisch und sehr klar.

Wir versuchten im Kurs, die Ideen und Gedankengänge hinter seiner Architektur nachzuvollziehen. Um ein noch besseres Gespür dafür zu bekommen, bekamen wir die Möglichkeit, für zwei Tage nach Köln zu fahren und dort zwei von ihm entworfene Gebäude zu besuchen: das Kolumba-Museum (das Kunstmuseum des Erzbistums Köln) und die Bruder Klaus-Kapelle. Es ist wichtig, selbst in einem Gebäude zu stehen, die Atmosphäre selbst zu erleben, um sich einen eigenen Eindruck verschaffen zu können.

In der Stadt starteten wir zuerst mit einem anderen Thema: Wir fotografierten auffallende und architektonisch interessant gestaltete Gebäude. Es war spannend, die Themen Fotografie - unser Schwerpunkt im letzten Jahr – und Architektur zu verbinden und etwas praktisch ausarbeiten zu können.

Im Museum Ludwig, das als eines der bedeutendsten Kunstmuseen Europas Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sammelt und zeigt, erlebten wir die um­fan­greich­ste Pop-Art-Kollek­tion Eu­ro­pas, die dritt­größte Pi­cas­so-Samm­lung der Welt und Werke des Ex­pres­sion­is­mus. Während des Abendessens bei „Hans im Glück“ hatten wir die Gelegenheit über die gesehenen Werke zu diskutieren.

Am Samstag ging es früh mit dem Bus los: Die Bruder Klaus-Kapelle ist 40 Minuten von der Stadt entfernt, in Mechernich. Die dem heiligen Nikolaus von Flüe gewidmete Feldkapelle soll ein Ort der Stille, der Meditation und des Gebetes sein. Man muss einen langen Fußweg gehen, um dorthin zu gelangen. Dadurch soll der Besucher zur Ruhe kommen. Er soll aber auch die Zeit erfassen, die für den Bau dieser Kapelle gebraucht wurde.

Ein schlichter Turm steht in einer schlichten Landschaft. Je nach Perspektive ändert der fensterlose Block auf einem fünfeckigen Grundriss seine Form, entsteht ein neuer Fokuspunkt. Wenn man ankommt, fallen außergewöhnliche Details auf: Der Baukörper ist aus Stampfbeton, der in 24 Tagen in 24 Schichten von einer Stampfmannschaft zu einer Höhe von 12 Metern geschichtet wurde. Auf den ersten Blick wirkt die Kapelle sehr verschlossen - bis man durch die Dreieckstüre geht und das Innere betrachtet. Der Raum ist klein und dunkel, die einzige Lichtquelle ist das Loch in der Decke. Der Raum ist eng und nach oben zugespitzt, gleichzeitig fühlt man sich aber nicht eingeengt: Dies ist typisch für die Bauten Peter Zumthors. Er hat einen Ort geschaffen, an dem man nachdenken kann. Durch die spezielle Konstruktion der Kapelle kommt eine aufregende Struktur der Wand zustande: Man sieht noch die Struktur der Fichtenstämme, die für die Holzverschalung notwendig waren.

Auffällig an Zumthors Baustil ist, dass er Jahre lang plant, gleichzeitig sich viel Freiraum lässt und am Ende alles seinen Sinn und eine Funktion hat. Ein Beispiel sind die mundgeblasenen Glaskugeln an der Innenwand. Sie verschließen die Löcher, die nach dem Entfernen der Holzverschalung für die Betonwände zurückgeblieben sind. Sie brechen das Licht und erzeugen ganz besondere Effekte. Die Kapelle ist sehr beeindruckend. Man weiß nicht, was einen erwartet, wenn man sie von außen sieht und man ist fasziniert, wenn man selber die Atmosphäre innen erleben kann.

Am Mittag besuchten wir das Kolumba-Museum. Antonia berichtete uns über die Entstehungsgeschichte des Museums und führte uns durch den Ausgrabungsraum. Das Gebäude ist auf den Resten der zerstörten romanischen Kirche St. Kolumba gebaut. Die Ruine der Kirche ist im wiederaufgebauten Köln ein eindrucksvolles Bild für den fast vollständigen Untergang der Stadt im Zweiten Weltkrieg. In ihrer Mitte entstand 1949 die Kapelle der „Madonna in den Trümmern“.

Zumthor baute einen Schutzraum für die historischen Reste und zugleich ein Museum, das kirchliche Kunst zeigt.  Er verwendete einen bestimmten Stein, den Kolumbastein und nutzte verschiedene Techniken, um den Bau schön und gleichzeitig funktional zu machen. Auffällig ist das Filtermauerwerk, das für ein gutes Klima im Ausgrabungsraum sorgt. Es gibt nur wenige Fenster. Innen ist alles sehr einfach, fast steril. Das erste Obergeschoss wird nur mit künstlichem Licht beleuchtet. Es hat eine ganz andere Atmosphäre und Lichtlenkung als das zweite Obergeschoss, mit seinen raumhohen Fenstern, welche es viel heller und offener wirken lassen.

Zumthor legt bei seinen Werken viel Wert auf die Eigenheiten des Ortes - das Gebäude soll später ganz im Einklang damit stehen - und auf die Wirkung der Innenräume.

Peter Zumthor wird auch „Architekt der Stille“ genannt. Nach diesen zwei Tagen kennen wir ihn viel besser. Es war schön, seine Räume einmal selbst erleben zu können. Für das Abitur-Thema „Architektur“ hatten wir mit dieser Fahrt eine perfekte Vorbereitung.

Eva Bernschneider und Anna Seeger, K2

Gelungene Theateraufführung: „Das kalte Herz“ am EI

Unterstufen-Theater 19-20

Am Montag, den 16. Dezember 2019, führte die Unterstufentheater- AG des EI Heidelberg das Theaterstück „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff auf. Es gab zahlreiche Requisiten und Kostüme sowie Dialoge und Lieder in dem Theaterstück, das mit viel Liebe inszeniert und aufgeführt wurde.

Zur Geschichte: Der Kohlenbrenner Peter Munk (Carla Gänzler, 7c) verliebt sich in die schöne Lisbeth (Nora Lindstädt, 7b). Weil er immer nach Kohle riecht und nicht viel Geld verdient, glaubt er, dass sie nichts von ihm wissen wolle. Deswegen will er Glasbläser werden und reich sein und bespricht sich dabei auch mit seiner alten Mutter (Mia Stamm, 7c) und seinem besten Freund Karlheinz (Sonja Schinnerer, 7c). Er geht in einen Zauberwald, hat jedoch den Zauberspruch vergessen, um das Glasmännlein (Lorin Anik, 7b) zu rufen. Das Glasmännlein ist ein Waldgeist, der Menschen zu Reichtum verhilft. In einem Wirtshaus hört Peter durch einen Zufall von einem Musiker einen Hinweis, wie man das Glasmännlein rufen könnte. Er geht in den Wald und ruft das Glasmännlein mit dem richtigen Spruch. Als das Glasmännlein erscheint, wünscht er sich zweimal Luxus und Geld. Daraufhin wird das Glasmännlein böse und verwehrt ihm den dritten Wunsch. Peter ist nun reich, kauft eine Glasbläserei, gibt aber sein Geld schnell aus. Er hat nun gar nichts mehr und ruft einen anderen, bösen Waldgeist, den „Holländermichel“ (Chloé Hoppe, 7b), der Menschen ebenfalls zu Reichtum verhilft. Jedoch nimmt er ihnen dafür das Herz und setzt einen Stein an die Stelle. Peter lässt sich darauf ein und bekommt für sein Herz 100.000 Taler. Im Anschluss macht er eine zweijährige Weltreise. Dies wurde im Theaterstück  durch verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Ländern, unterlegt mit landestypischer Musik, dargestellt (z. Bsp. durch Hannah Benz, 7b und Lucie Schwarze, 7b). Als er von diesen Menschen befragt wird, wer er sei, antwortet er sehr kalt. Überhaupt ist ihm alles egal geworden. Er wird gemein und geizig. Als er wieder von der Weltreise zurückkommt, heiratet er die schöne Lisbeth. Diese bemerkt dann, dass sich sein Verhalten geändert hat. Eines Tages kommt ein armer alter Mann zu Lisbeth ins Haus. Sie versorgt ihn, er bedankt sich und meint zu ihr, dass eine solche Frau nicht so einen Mann wie Peter verdient hat. Doch der geizige Peter bekommt es mit und schlägt seine Frau tot. Der alte Mann entpuppt sich als Glasmännlein und dieses ist zornig. Peter beschuldigt es, an dem Tod seiner Frau schuld zu sein. Es gibt Peter acht Tage Zeit, um über sein Leben nachzudenken, bis es ihn umbringt. Peter will seinen letzten Wunsch erfüllt haben und sein Herz zurückhaben, doch das Glasmännlein kann ihm den Wunsch nicht erfüllen, weil er den Handel mit dem Herz nicht mit ihm durchgeführt hat. Aber das Glasmännlein gibt Peter einen Tipp, wie er mit einem Trick sein Herz wiederbekommt. Peter behauptet gegenüber dem „Holländermichel“, er könne gar keine Herzen umtauschen. Dieser will ihm zornig das Gegenteil beweisen und setzt ihm sein Herz wieder ein. Als der „Holländermichel“ es zurücktauschen will, streckt ihm Peter ein Glaskreuz vom Glasmännlein entgegen. Damit bezwingt er den „Holländermichel“. Peter wird wieder zum Alten und Lisbeth wird vom Glasmännlein zum Leben erweckt. Peter wird wieder Kohlenbrenner und sie bekommen ein Kind.

Die Zuschauer waren begeistert von den jungen Schauspieler*innen aus den Klassen 5-7, deshalb gab es an vielen Stellen Szenenapplaus und am Ende langanhaltenden Beifall für eine gelungene Theateraufführung unter Leitung der Schauspielerin Monika-Margret Steger.

Tristan Förderer, 10a  

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