UNESCO Sommercamp 2022

Sommercamp 2022Teilnehmer Sommercamp 2022Große HöhleGroße HöhleHammerschmiedeHammerschmiedeAbschlussAbschluss

Nach einer erschwerten Anreise kamen wir in der Jugendherberge in Blaubeuren an. Anschließend ging es für uns auf eine Wanderung zur „Küssenden Sau“, dabei erzählte uns der Leiter Informationen über die Entstehung des Donautales und der Höhlen, von denen es auf der Schwäbischen Alb über 10.000 gibt. Die Wanderung schlossen wir mit der Besichtigung des „Blautopfes“, eines Sees mit glasklarem Wasser, ab.

Am zweiten Tag  reisten wir zurück in die Vergangenheit mit unseren zwei Experten Rudi und Otto. Sie führten uns durch die Eiszeit, wobei wir die Tropfsteinhöhle „Hohle Fels“ besichtigen durften. Dabei trafen wir zufällig auf Archäologie-Student*innen, die gerade die jahrtausend alten Bodenschichten untersuchten. Danach erzählte uns der Experte für experimentelle Archäologie Rudi mehr über das Leben unserer Vorfahren und wir durften selbst Steinzeit getreue Ketten, Farbe und Kerzen herstellen. Nach einer Demonstration des Feuermachens ging es für uns wieder zurück zur Jugendherberge.

Nach einer kurzen Pause fuhren wir auch schon weiter zur nächsten Höhle, der „Gustav-Jakob“-Höhle. Im Gegensatz zu der Höhle davor, ist diese frei von menschlichen Eingriffen und liegt als „wilde“ Höhle vor. Die engen, flachen Gänge wurden durch die Abtragung durch Wasser über tausende Jahre hinweg geschaffen. Durch enge Windungen, schmale Durchgänge und auf allen Vieren wurden wir mitten durch die Felsen geführt. 

Vor der Abreise ging es am letzten Tag für uns nochmals zum „Blautopf“, wo wir in der Hammerschmiede einem echten Schmied bei seiner Arbeit zusehen durften. Er erklärte uns die Entstehung und Funktionsweisen seines Arbeitsplatzes. Er erzählte und auch, dass diese Schmiede die älteste in Europa ist, die noch in Betrieb ist.

Auch wenn wir durch die vielen spannenden Aktivitäten reichlich geschafft waren, haben wir viel gelernt und freuen uns auf weitere UNESCO Sommercamps.

Carolin Khan-Durani, Selina Schappelwein, Maren Wildhagen