Gelungene Theateraufführung: „Das kalte Herz“ am EI

Unterstufen-Theater 19-20

Am Montag, den 16. Dezember 2019, führte die Unterstufentheater- AG des EI Heidelberg das Theaterstück „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff auf. Es gab zahlreiche Requisiten und Kostüme sowie Dialoge und Lieder in dem Theaterstück, das mit viel Liebe inszeniert und aufgeführt wurde.

Zur Geschichte: Der Kohlenbrenner Peter Munk (Carla Gänzler, 7c) verliebt sich in die schöne Lisbeth (Nora Lindstädt, 7b). Weil er immer nach Kohle riecht und nicht viel Geld verdient, glaubt er, dass sie nichts von ihm wissen wolle. Deswegen will er Glasbläser werden und reich sein und bespricht sich dabei auch mit seiner alten Mutter (Mia Stamm, 7c) und seinem besten Freund Karlheinz (Sonja Schinnerer, 7c). Er geht in einen Zauberwald, hat jedoch den Zauberspruch vergessen, um das Glasmännlein (Lorin Anik, 7b) zu rufen. Das Glasmännlein ist ein Waldgeist, der Menschen zu Reichtum verhilft. In einem Wirtshaus hört Peter durch einen Zufall von einem Musiker einen Hinweis, wie man das Glasmännlein rufen könnte. Er geht in den Wald und ruft das Glasmännlein mit dem richtigen Spruch. Als das Glasmännlein erscheint, wünscht er sich zweimal Luxus und Geld. Daraufhin wird das Glasmännlein böse und verwehrt ihm den dritten Wunsch. Peter ist nun reich, kauft eine Glasbläserei, gibt aber sein Geld schnell aus. Er hat nun gar nichts mehr und ruft einen anderen, bösen Waldgeist, den „Holländermichel“ (Chloé Hoppe, 7b), der Menschen ebenfalls zu Reichtum verhilft. Jedoch nimmt er ihnen dafür das Herz und setzt einen Stein an die Stelle. Peter lässt sich darauf ein und bekommt für sein Herz 100.000 Taler. Im Anschluss macht er eine zweijährige Weltreise. Dies wurde im Theaterstück  durch verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Ländern, unterlegt mit landestypischer Musik, dargestellt (z. Bsp. durch Hannah Benz, 7b und Lucie Schwarze, 7b). Als er von diesen Menschen befragt wird, wer er sei, antwortet er sehr kalt. Überhaupt ist ihm alles egal geworden. Er wird gemein und geizig. Als er wieder von der Weltreise zurückkommt, heiratet er die schöne Lisbeth. Diese bemerkt dann, dass sich sein Verhalten geändert hat. Eines Tages kommt ein armer alter Mann zu Lisbeth ins Haus. Sie versorgt ihn, er bedankt sich und meint zu ihr, dass eine solche Frau nicht so einen Mann wie Peter verdient hat. Doch der geizige Peter bekommt es mit und schlägt seine Frau tot. Der alte Mann entpuppt sich als Glasmännlein und dieses ist zornig. Peter beschuldigt es, an dem Tod seiner Frau schuld zu sein. Es gibt Peter acht Tage Zeit, um über sein Leben nachzudenken, bis es ihn umbringt. Peter will seinen letzten Wunsch erfüllt haben und sein Herz zurückhaben, doch das Glasmännlein kann ihm den Wunsch nicht erfüllen, weil er den Handel mit dem Herz nicht mit ihm durchgeführt hat. Aber das Glasmännlein gibt Peter einen Tipp, wie er mit einem Trick sein Herz wiederbekommt. Peter behauptet gegenüber dem „Holländermichel“, er könne gar keine Herzen umtauschen. Dieser will ihm zornig das Gegenteil beweisen und setzt ihm sein Herz wieder ein. Als der „Holländermichel“ es zurücktauschen will, streckt ihm Peter ein Glaskreuz vom Glasmännlein entgegen. Damit bezwingt er den „Holländermichel“. Peter wird wieder zum Alten und Lisbeth wird vom Glasmännlein zum Leben erweckt. Peter wird wieder Kohlenbrenner und sie bekommen ein Kind.

Die Zuschauer waren begeistert von den jungen Schauspieler*innen aus den Klassen 5-7, deshalb gab es an vielen Stellen Szenenapplaus und am Ende langanhaltenden Beifall für eine gelungene Theateraufführung unter Leitung der Schauspielerin Monika-Margret Steger.

Tristan Förderer, 10a